Laufen im Schnee - Volker Drexler - Muenchen-Venedig.com

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Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bevor sie ein Trainingsprogramm beginnen!

Im Jahr 2009 kündigte der Japaner Keizo Yamada nach seinem Start beim Boston-Marathon, den er in 6 Stunden 16 Minuten und 56 Sekunden finishte, an, zukünftig keine Marathonläufe mehr zu bestreiten. Wenn wieder das Laufen-schadet-den-Gelenken-Schwein durchs Dorf getrieben wird, sollte man an Keizo Jamada denken.  Seine größten Erfolge: 26. Platz bei den Olympischen Spielen im Marathon in einer Zeit von 2:38:11 Stunden. Sieger im Boston-Marathon in 2:18:51 Stunden. Sieger im Fukuoka-Marathon.  Doch die Erfolge liegen eine ganze Weile zurück:  Seine Olympischen Spiele fanden 1952 in Helsinki statt, 1953 gewann er Boston und 1956 Fukuoka. Keizo Yamada ist im Jahr 1927 geboren und läuft bis heute täglich 20 Kilometer - natürlich in seinem Tempo. Laufen schadet den Gelenken! Boah Ey Alder - könnte der mit 84 noch körperlich gesund sein, wenn er auf so ungesunde Sportarten zeitlebens verzichtet hätte!

Doch Spass beiseite. Yamada ist längst kein Einzelfall wie ein Blick in die Ergebnislisten der verschiedensten Laufwettbewerbe beweist. Ich selbst habe bei meiner Teilnahme am Saarschleife-Marathon Karl-Heinz Müller kennengelernt, Jahrgang 1940, er läuft seit er in Rente gegangen ist. Sein Arzt lies im die Wahl zwischen Hüft-OP und mehr Bewegung. Müller ist die 42,195 Kilometer entlang der Saar locker gelaufen und hat den Marathon erfolgreich beendet.

Im Buch "Perfektes Lauftraining" von Herbert Steffny und Ulrich Pramann (siehe Buch-Tipps) heißt es: ""Der normale Dauerlauf wird fast immer zu schnell gelaufen. Olympiasieger Dieter Baumann wundert sich beim Training, dass er von überehrgeizigen Freizeitläufern überholt wird:  Einer muss hier wohl falsch trainieren?"


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